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Der österreichische Journalismus-Report

Am 27. Jänner wurde in der Zentrale der Austria Presse Agentur in der Wiener Laimgrubengasse „Der österreichische Journalismus-Report“ vorgestellt. Die umfangreiche Grundlagenforschung dazu – „Journalism in Transition“ – wurde 2017 bis 2019 von Medienhaus Wien und CMC-Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften/Alpen-Adria-Universität Klagenfurt durchgeführt. Das Österreichische Gallup Institut befragte dazu 501 österreichische JournalistInnen.

Auf Basis von Ergebnissen einer detaillierten Datenerhebung in mehr als 300 österreichischen Medienhäusern sowie einer repräsentativen JournalistInnen-Befragung beschreiben die AutorInnen die Charakteristika des Berufsstandes:

Wer sind Österreichs Journalistinnen und Journalisten? Wie alt sind sie? Haben sie studiert? Wo arbeiten sie? Was motiviert sie, welchem Rollenbild wollen sie entsprechen, von wem fühlen sie sich unterstützt?

Die Analyse von Veränderungen im Zeitverlauf zeigt, dass die Lage der JournalistInnen immer schwieriger wird. Infolge von ökonomischen Restriktionen sind heute um ein Viertel weniger Journalisten in Österreich tätig als 2006. Die Personaleinsparungen äußern sich im Zeitdruck und steigender Belastung.

Aber: Stark zugenommen hat die Zahl der Frauen im Journalismus, sie machen mittlerweile knapp die Hälfte (47%) der Branche aus und sind im Durchschnitt formal besser gebildet als ihre männlichen Kollegen. Auch verfügt heute fast jeder zweite Journalist über einen Hochschulabschluss, 2006 waren es 34%.

„Der österreichische Journalismus-Report“ ist im facultas-Verlag erschienen und im Buchhandel und online erhältlich.

 

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