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Kaufsucht in Österreich

Die Arbeiterkammer Wien hat im Juli 2017 eine neue Kaufsucht-Studie präsentiert. Das Österreichische Gallup Institut befragte im Auftrag der AK repräsentativ 1.000 Konsumentinnen ab 14 Jahren in persönlichen Interviews.Die Erhebung umfasst den Kaufsucht-Index, Fragen zur Selbstkontrolle sowie zum Zahlungsverhalten.

Die Kaufsuchtgefährdung wurde mit dem von der Universität Stuttgart-Hohenheim entwickelten und international anerkannten Hohenheimer Kaufsuchtindikator ermittelt.

Die AK-Studie zeigt: 24% der ÖsterreicherInnen sind kaufsuchtgefährdet. Im Vergleich zur letzten Erhebung 2011 ist die Anzahl der problematischen Verhaltensweisen zwar leicht – von 28 % auf 24% - zurückgegangen, bei jungen Menschen gibt es jedoch einen deutlichen Anstieg. Frauen sind häufiger von Kaufsucht betroffen als Männer: Jede dritte Frau ist kaufsuchtgefährdet, bei Männern ist es nur jeder fünfte.

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