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Sexualkunde-Unterricht

Die Ergebnisse einer für den Parlamentsklub JETZT durchgeführten Studie zeigen, dass sich der Sexualkunde-Unterricht im Laufe der Zeit in den Schulen zusehends etabliert hat.

Waren es bei den 31- bis 50-jährigen noch rund zwei Drittel, die in Sexualkunde unterrichtet wurden, sind es bei den bis 30-jährigen bereits mehr als 80%.

Sexualkunde wird zwar nach wie vor hauptsächlich von LehrerInnen unterrichtet, ein Fünftel der jüngeren Generation bekam das Thema Sexualität allerdings von externen Sexualpädagogik-ExpertInnen vermittelt. Bei über 30-Jährigen schrumpft dieser Wert auf lediglich vier Prozent. Die Tatsache, dass jemand Externer die Rolle des Wissensvermittlers übernahm, schlägt sich in höheren Erinnerungswerten nieder.

Generell wird dem Thema Sexualpädagogik in der Schule hohe Relevanz attestiert. Es zeigt sich auch ein klares Votum für (mehr) Sexualkunde-Unterricht in der Schule. Darüber hinaus wird auch eine deutliche Präferenz für externe Sexualpädagogik-ExpertInnen als Vermittler des Themas Sexualität evident: 62% der Befragten sprechen sich eindeutig für externe Sexualpädagogik aus, nur 15% für Aufklärung durch Lehrer.

Befragt wurden im Rahmen einer Online-Erhebung 1.000 Personen bundesweit (repräsentativ für die webaffine österreichische Bevölkerung zwischen 14 und 50 Jahren).

https://www.derstandard.at/story/2000110188851/oesterreicher-wollen-dass-experten-statt-lehrern-jugendliche-aufklaeren