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Einkaufen in der Krise

Konsum-Aufholbedarf – Schub für den Onlinehandel – Bargeld in der Krise – Dauerhaft veränderte Gewohnheiten

(9. 4. 2020) Wie verändert die Coronakrise die Einkaufsgewohnheiten der Österreicher, erfährt das Online Shopping einen neuen Boom? Wie sieht es mit dem Nachholbedarf aus? Was haben die Österreicher vor mit dem Geld, das sie jetzt nicht ausgeben?  Mit diesen Fragen befasst sich die jüngste Analyse des Gallup Instituts in Kooperation mit dem Institut für Handel und Marketing der Wirtschaftsuniversität Wien.

Die Befragten zeigen nach drei Wochen Schließungen einen deutlichen Aufholbedarf an Konsum. Meinungsforscherin und Gallup-Geschäftsführerin Dr. Mag. Andrea Fronaschütz: „Die Österreicher erwarten die Öffnung des Handels, 57% geben derzeit weniger Geld aus als vor der Krise, und nur 11 Prozent davon haben vor, das nicht ausgegebene Geld zur Gänze aufs Sparbuch zu legen.“ Dies, obwohl das Verständnis für die Maßnahmen noch anhält. Handelsforscher Prof. Dr. Peter Schnedlitz: „Die Menschen unterstützen grundsätzlich die Schließung von nicht lebensnotwendigen Geschäften (78 %) und von Gastronomiebetrieben (88 %).“

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