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Willkommensklima kühlt sich deutlich ab

(2.9.2021) Unterstützung vor Ort statt uneingeschränkter Aufnahme von Flüchtlingen - Kritischer Rückblick auf die Flüchtlingspolitik 2015 - Breite Mehrheit für Stärkung des Grenzschutzes gegen illegale Einwanderung

83% der Österreicher schätzen die Bedrohung für die Sicherheit der afghanischen Bevölkerung durch die Machtübernahme der Taliban als groß ein. Die uneingeschränkte Aufnahme von Geflüchteten ist für die österreichische Bevölkerung trotzdem kein Thema, nur 5% sprechen sich dafür aus. Die breite Mehrheit von 77%  befürwortet humanitäre Hilfe vor Ort bzw. in der Region: 38% davon sind ausschließlich für lokale Maßnahmen, 39% für eine zusätzliche, sofortige Aufnahme von besonders gefährdeten Personengruppen wie Frauen, Kindern, politisch Verfolgten, Journalisten und Menschenrechtsaktivisten. Nur 12% meinen, Österreich solle gar nichts tun, 6% haben keine Meinung dazu.

68% der Befragten sehen durch Menschen, die nach Österreich flüchten, die Sicherheit im Land bedroht, 61% fürchten eine Gefahr für die österreichischen Werte und Identität. Auch um den Wohlstand machen sich 46% Sorgen.