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Arbeiten in Zeiten von COVID-19: Als die Österreicher begannen, mit dem Home Office zu leben.

Flexible Arbeitsgestaltung gefragt – Hohe Zufriedenheit mit dem Verhalten der Arbeitgeber in der Krise, vor allem im Handel

(19. 1. 2021) COVID-19 hat Österreich in ein Land der Home Offices verwandelt. Rund 42% der Arbeitnehmer geben an, letztes Jahr im Home Office gearbeitet zu haben. Überdurchschnittlich häufig war dies bei den hohen Bildungsabschlüssen (68%) und jüngeren Arbeitnehmern der Fall. Während 54% der unter 30jährigen zumindest zum Teil im Home Office arbeiteten, waren es bei den Arbeitnehmern über 50 Jahren 35%.

Für die Zukunft wünschen sich die Befragten vor allem mehr Spielraum bei der Arbeitsgestaltung: 79% befürworten flexiblere Arbeitszeiten, 55% „hybrides“ Arbeiten (zum Teil im Home Office und zum Teil am bisherigen Arbeitsort). Nur 26% der österreichischen Arbeitnehmer möchten ausschließlich von Zuhause aus arbeiten, für reine Präsenzarbeit sprechen sich 50% aus. Besonders hoch ist die Akzeptanz für mobile Arbeitsmodelle bei den jungen Arbeitnehmern: 71% der unter 30jährigen können sich hybrides Arbeiten, 40% reines Home Office vorstellen.