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Hoffnung auf ein besseres Jahr

Im Rahmen der weltweiten Gallup International Umfrage zur Lebenszufriedenheit und zu den Erwartungen für 2021 wurden zum Jahresende 2020 knapp 39.000 Menschen in 41 Ländern interviewt. In Österreich wurden 1.000 Personen repräsentativ für die Bevölkerung befragt.

Mehr als zwei von fünf Befragten weltweit (43%) sind der Meinung, dass die nächsten zwölf Monate besser sein werden als das letzte Jahr. 24% gehen von einer schlechter werdenden, 26% von einer gleichbleibenden Situation aus.

Der globale Hoffnungsindex ist gegenüber der letzten Befragungswelle leicht gestiegen und liegt für 2021 bei +19 (2020: +15). Österreich liegt mit einem Wert von +22 leicht über dem Durchschnitt. Am hoffnungsvollsten zeigen sich Ende 2020 Nigeria, Indonesien und Aserbaidschan, am wenigsten Hoffnung haben hingegen Italien, Hongkong und Polen.

Geht es um die Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklungen für das Jahr 2021, zeigt sich weniger Optimismus: Knapp jeder Zweite (46%) nimmt an, dass 2021 ein Jahr wirtschaftlicher Schwierigkeiten sein wird, nur 25% sind der Meinung, dass es sich um ein Jahr des wirtschaftlichen Wohlstandes handeln wird, 24% gehen von einer gleichbleibenden Situation aus.

Insbesondere EU-BürgerInnen zeigen hohe Pessimismus-Werte: Da die Pandemie in vielen EU-Ländern nicht unter Kontrolle zu sein scheint, erwarten 61%, dass das nächste Jahr wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen wird.

Der globale Glücksindex ist von +48 auf +40 gesunken. Aktuell bezeichnen sich 54% der Weltbevölkerung als glücklich, vor einem Jahr waren es 59%.

Die weltweit älteste globale Umfrage wurde 1979 von Gallup International gestartet und wird seither jährlich durchgeführt.
Gallup International Association, End of Year Survey, durchgeführt in 41 Ländern mittels persönlicher, telefonischer oder Online-Interviews, jeweils repräsentativ für das jeweilige Land, Total: 38.709 Interviews (Feldzeit: Oktober bis Dezember 2020)