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Impfbereitschaft pendelt sich bei drei Viertel der Bevölkerung ein

(28. 7. 2021) Erlebte Infektion hebt die allgemeine Impfbereitschaft. Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen findet mehr Akzeptanz als generelle Impfpflicht. Wachsende Besorgnis in Bezug auf den weiteren Pandemieverlauf

Die Impfbereitschaft der österreichischen Bevölkerung stagniert seit Anfang Juli bei rund drei Viertel bzw. 74% (Summe aus jenen, die sich als impfbereit deklarieren und den bereits Geimpften). Der Anteil von Personen, die eine Corona-Impfung strikt oder eher ablehnen, schwankte zwischen Mai und Juli konstant zwischen 21% und 25%. Aktuell möchten sich 15% der Bevölkerung „auf keinen Fall“ und weitere 8% „eher nicht“ impfen lassen.

Die Debatte um die Corona-Impfung dürfte sich jedoch leicht positiv auf die Einstellung zu Impfungen im Allgemeinen ausgewirkt haben. Waren es im November 2020 noch 30%, die Impfungen vollkommen oder eher ablehnten, betrug dieser Anteil im Juni und Juli nur mehr knapp ein Viertel (24%). 76% sprechen sich derzeit vollkommen (35%) oder eher (41%) für Immunisierungen aus.

Gefragt danach, ob es in Ordnung sei, wenn der Arbeitgeber bei hohem Infektionsrisiko von der Belegschaft verlangt, sich gegen Corona impfen zu lassen, stimmen etwas mehr als die Hälfte der Befragten zu (55%), 40% der Befragten lehnen diese Vorgangsweise ab.