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Österreicher halten dem Einfamilienhaus die Treue.

Die im Auftrag von Raiffeisen Immobilien Österreich durchgeführte Studie zeigt: 68% der ÖsterreicherInnen sind gegen ein Neubauverbot von Einfamilienhäusern. Förderungen für Erhalt bestehender Häuser und Entwicklung ländlicher Regionen werden als Alternative angesehen.

Für 65% ist das Einfamilienhaus nach wie vor die ideale Wohnform, vor der Eigentumswohnung mit 15% und dem Mehrfamilienhaus im Eigentum (5%).
68% der ÖsterreicherInnen sprechen sich gegen ein Bauverbot für Einfamilienhäusern aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes.
Statt eines Verbotes sollten aus Sicht der ÖsterreicherInnen alternative Maßnahmen ergriffen werden – vor allem solche, die auf den Erhalt bestehender Häuser abzielen und einen Beitrag zur Entwicklung ländlicher Regionen leisten.

So wünschen sich 89% der Befragten mehr Förderungen für die Sanierung und den Erhalt bestehender Einfamilienhäuser, damit weniger neu gebaut werden muss. 79% der ÖsterreicherInnen sind für einen Ausbau der Breitband-Infrastruktur um Home-Office zu erleichtern und so den Pendlerverkehr zu reduzieren. 77% sprechen sich dafür aus die Ansiedelung von Betrieben vor Ort zu unterstützen, damit Verkehr reduziert und CO2 eingespart werden kann. Knapp zwei Drittel könnten sich vorstellen, Einfamilienhäuser in Zukunft nur mehr dort zu bauen, wo es Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel gibt und 58% meinen, dass Häuser wie früher in Siedlungen rund um ein Zentrum statt auf der grünen Wiese errichtet werden sollten.